Mobilfunkstandard beim Leopoldiempfang diskutiert

Die Digitalisierung hat eine breite gesellschaftliche Revolution in Gang gesetzt: Durch die zukünftige fünfte Generation (5G) in der Mobilfunktechnologie ist mit einer weitreichenden Veränderung in zahlreichen Branchen zu rechnen.

Zahlreiche Ehrengäste besuchten den Leopoldiempfang, in dessen Rahmen die Diskussion zum Ausbau des 5G-Netzes stattfand. (c) Felix Reisenhofer

Die Digitalisierung hat eine breite gesellschaftliche Revolution in Gang gesetzt: Durch die zukünftige fünfte Generation (5G) in der Mobilfunktechnologie ist mit einer weitreichenden Veränderung in zahlreichen Branchen zu rechnen. Auch die Landwirtschaft wird von der neuen Technologie beeinflusst werden. Nicht nur die technikgestützte Kommunikation wird bis zu hundertmal schneller werden. Auch eine Vielzahl an Hilfsmittel, von Drohnen bis zur Feldbewässerung, werden künftig „smarter“ und effektiver eingesetzt werden. Um diese deutlichen Verbesserungen im Alltags spürbar werden zu lassen, muss jedoch das 5G-Netz auch in ländlichen Gebieten verfügbar sein. In manchen Landesteilen gibt es im Moment null statt vier Balken beim Handyempfang. Wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Obwohl sich die Mehrheit der Bevölkerung ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen kann, ist der Widerstand in der Gesellschaft gegen neue Sendemasten groß.

Diskussion rund um den 5G-Ausbau

Was für und gegen diese Technik spricht, wurde am vergangenen Montag beim Leopoldiempfang der Akademikergruppe beleuchtet. Rund 350 Gäste folgten der Einladung von Obfrau Bauernbund-Direktorin LAbg. Klaudia Tanner und ihrem Stellvertreter, Ballobmann Stefan Jauk nach Wien. Für ausreichend Stoff für Gespräche lieferte Gastredner Thomas Arnoldner, CEO der A1 Telekom Group, der mit dem Impulsvortrag „A1 – wir digitalisieren 5Ganz Österreich“ die aktuelle Lage darstellte.

Die musikalische Umrahmung übernahm die Bauernbund-Blaskapelle unter der bewährten Leitung von Josef Pleil. Unter den zahlreichen Gästen waren LK-NÖ-Präsident NAbg. Johannes Schmuckenschlager, Ehrenobmann Hermann Schultes, Generalsekretärin Sylvia Scherhaufer, AMA-Vorstandsvorsitzender Günter Griesmayr, NV-Regional-direktor Thomas Wild, Raiffeisen-Direktorin Veronika Haslinger, Direktor des Österreichischen Bauernbunds, Norbert Totschnig, sowie Vertrauensobmann David Grubner.

19. November 2019